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Hamburger Kammerballett

Di, 04.08.2026

19:30 Uhr

Theater- & Konzertsaal im Gymnasium Alfeld


Infos zur Veranstaltung
Gelesen - gespielt - getanzt - in Kooperation mit den Fredener Musiktagen.

Edvin Revazov - Choreographie
Heikko Deutschmann – Erzähler
camerata freden

Kommt der Teufel ins Spiel, nehmen Märchen selten ein gutes Ende. So auch bei Igor Strawinsky, der am Ende des 1. Weltkriegs im Schweizer Exil lebte und mit dem Dichter C. F. Ramuz das Stück entwarf. Ursprünglich entstammt der Stoff um einen fahnenflüchtigen Soldaten, eine Geige, eine erkrankte Königstochter und eben dem Teufel einem russischen Märchen. Da auch in der Schweiz damals (Geld-)Not herrschte, ließen sich Komponist und Autor von Gauklerbühnen und Moritatensängern zu einem pragmatischen Konzept inspirieren, das mit nur wenigen Instrumenten und Darstellern auskommt.

Edvin Revazov, gefeierter Erster Solist im Hamburg Ballett gründete 2022 mit Isabelle Rohlfs das „Hamburger Kammerballett“. Ein Herzensprojekt: Es bietet geflüchteten jungen Tänzer:innen aus der Ukraine eine künstlerische Heimat in der Hansestadt und steht somit für Gemeinschaft, Solidarität. Mit dem Festivalensemble camerata freden und Schauspieler Heikko Deutschmann als Erzähler versprechen die Tänzer*innen im Theatersaal des Gymnasiums Alfeld einen bewegenden Ballettabend voller Leidenschaft und Emotionen.

Im Rahmen der 35. Internationalen Fredener Musiktage 2026 wird an diesem Abend auch die Jazzsuite für Kammerorchester von Erwin Schulhoff (bearb. für kleines Ensemble von Andreas N. Tarkmann) sowie das Jazzballett „La Revue de Cuisine“ von Bohuslav Martinu zu erleben sein.

Im Vorfeld der Aufführung liest Heikko Deutschmann um 17.30 Uhr aus „Der Tänzer“ von
C. McKann, einem fiktionalen Roman über das Leben des legendären Balletttänzers Rudolf Nurejew (Musiksaal).

Kombitickets für beide Veranstaltungen zusammen gibt es auch unter:
https://fredener-musiktage.reservix.de/events
        
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